Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Vergabe eines Großauftrags des Auswärtigen Amtes an dapd für die Nachrichtenbelieferung des Amtes und der deutschen diplomatischen Vertretungen im Ausland bestätigt. Diese Entscheidung in letzter Instanz fiel am Montag. Damit kann dapd mit der Nachrichtenbelieferung in acht Sprachen an das Auswärtige Amt beginnen.
Bis Ende 2010 hatte das Auswärtige Amt Nachrichten für das Deutschlandbild im Ausland ohne Ausschreibung von dpa bezogen. Der Bundesrechnungshof hatte dieses Verfahren und die Höhe der vereinbarten Gegenleistung gerügt. Bei dem dann eröffneten Ausschreibungsverfahren hatte dapd unter drei Bewerbern den Zuschlag bekommen, dpa kam auf Platz drei.
dpa hatte daraufhin die Bundesregierung u.a. mit der Begründung verklagt, dapd sei zu günstig. Dieser Begründung war bereits die Erste Vergabekammer des Bundes nicht gefolgt und hatte den Antrag abgelehnt. Diese Auffassung hat jetzt das Oberlandesgericht Düsseldorf nun bestätigt. Martin Vorderwülbecke, Vorstandsvorsitzender der dapd media holding GmbH sagte nach dem Urteil, dapd werde “mit viel Energie liefern, um das Deutschlandbild im Ausland zeitgemäß und vielfältig darzustellen”. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 3,5 Millionen Euro.
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Eine Legende des Agentur-Fotojournalismus ist tot: Horst Faas starb im Alter von 79 Jahren in München. Mit seiner Bildberichterstattung setzte Horst Faas Maßstäbe im Fotojournalismus – ein knappes halbes Jahrhundert umfasste seine Karriere bei AP.
Für die Agentur leitete der aus Deutschland stammende Faas ab 1962 in Saigon die Bildberichterstattung aus dem Vietnamkrieg. Mit seinen Bildern gewann er vier wichtige Preise, darunter zwei Pulitzer-Preise. Als Büroleiter bildete er außerdem einheimische wie ausländische Fotografen aus, die als “Horst’s Army” in den Krieg zogen und als Beute Bilder zurückbrachten, die wiederum zahlreiche Preise gewannen. Nach dem Vietnamkrieg machte Faas sich einen Namen als Redner und Lehrer auf zahlreichen Fotografiesymposien.
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AFP ist von dem Fotografen Daniel Morel auf Schadenerstatz in Höhe von 120 Millionen Euro verklagt worden. Morel hatte 2010 nach dem Erdbeben auf Haiti Bilder aus dem Katastrophengebiet in Twitter eingestellt. Diese Bilder sollen von AFP unerlaubt weiterverbreitet worden sein, ohne dass Morel an den Erlösen beteiligt worden sei. Die Anwälte des Fotografen streben ein Grundsatzurteil an und gehen davon aus, dass ihr Mandant mindestens 20 Millionen Dollar ertreiten könnte.
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Im Streit über die staatliche Alimentierung der französischen Nachrichtenagentur AFP (Agence France-Presse) erhöht Brüssel den Druck auf Paris. In einem Brief vom 8. Mai fordern die EU-Wettbewerbshüter die französischen Behörden auf, “die Art zu überdenken, in der AFP gegenwärtig von der Regierung finanziert wird”. Ein Kommissionssprecher sagte: “Wir sind besorgt, dass die öffentliche Finanzierung der AFP, die international aktiv ist und in der EU mit anderen Agenturen konkurriert, unter den Beihilferegeln problematisch sein könnte.” Mehr…
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Personalveränderungen bei Associated Press in Europa: Der bisherige Leiter des Berliner-AP-Büros, Dave Rising wird neuer Chefkorrespondent für Deutschland. Ihm folgt Robert Reid nach, bislang Regionalchef für den Nahen und Mittleren Osten. Das Berliner AP-Büro ist zuständig für die Berichterstattung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
In Frankreich wird Angela Charlton, bislang Redakteurin im Pariser Büro, Regionalleiterin für Frankreich, Benelux und Nord-Afrika.
In der Europazentrale in London bezieht Tom Berman ein neues Büro als Stellvertreter von Europa-Chef Niko Price. Berman war bislang zuständig für die US-Berichterstattung von Associated Press.
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