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dpa ist zurück in den schwarzen Zahlen

Die Deutsche Presse-Agentur hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. In einer Erklärung vom Dienstag heißt es, trotz schwieriger Rahmenbedingungen habe die Agentur einen Überschuss von rund 650.000 Euro erzielt. Damit kehrt die dpa nach zwei Verlustjahren wieder in die schwarzen Zahlen zurück. 2009 und 2010 hatte es jeweils ein Minus gegeben. Als Gründe dafür gab das Unternehmen unter anderem Investitionen in den neuen Newsroom in Berlin und das Redaktionssystem ines an. “Wir haben diese Entwicklung gestoppt und umgedreht”, sagte der Vorsitzende der dpa-geschäftsführung, Michael Segbers, auf der dpa-Gesellschafterversammlung in Hamburg.

Zu der Trendwende kam es trotz rückläufiger Einnahmeentwicklung. 2011 sank der dpa-Umsatz von 87,8 auf 81,9 Millionen Euro. Einer der Gründe hierfür war der Wegfall des Kunden Auswärtiges Amt, der sich jetzt vom Mitbewerber dapd mit Nachrichten aus und über Deutschland versorgen lässt. Außerdem waren die Zeitungsauflagen weiter rückläufig.

Das Plus im Geschäftsjahr 2011 sei das “Ergebnis sparsamen Wirtschaftens und der gemeinsamen Anstrengungen im Unternehmen”, erklärte Segbers. Für 2012 habe dpa seine Marktführerschaft weiter ausgebaut, fügte er hinzu. So sei ein großer Verlag wieder in den Kreis der Vollabonnenten zurückgekehrt Wichtigste Innovation in diesem Jahr werde ein neues Online-Werkzeug namens dpa-agenda sein, das nach dem Vorbild des Webportals dpa-news entwickelt wurde. dpa-agenda soll im Herbst starten. Auf der Gesellschafterversammlung wurde Karlheinz Röthemeier für ein weiteres Jahr als Vorsitzender des dpa-Aufsichtsrats gewählt.

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